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Kirchen in der Pfarrei St. Augustinus

Krefeld-Süd

Zu den Heiligen Schutzengeln

Am 30. April 1899 begannen die Menschen in Oppum mit dem Bau ihrer Kirche. Schon nach anderthalb Jahren, am 30. September 1900, feierten sie den ersten Gottesdienst.

Die Menschen wünschten sich den Schutz Gottes für alle, die in diese Kirche hineinkommen. So gaben sie der Kirche den Namen: Zu den Heiligen Schutzengeln. Deshalb findet man in allen Fenstern Bilder mit Engeln.

Pax Christi

Das 1979 eingeweihte Gemeindezentrum (Architekt: Heinz Döhmen, Mönchengladbach), ein Backsteinbau der Nachkriegsmoderne mit Kirchraum, Vorhalle, Gruppenräumen und Kirchgarten, beherbergt über 40 Kunstwerke von Künstler:innen des 20. und 21. Jahrhunderts.

Der künstlerische Bestand umfasst nur wenige Auftragsarbeiten. Überwiegend handelt es sich um Ankäufe, Schenkungen und Dauerleihgaben von Werken, die ursprünglich nicht für einen religiös-kirchlichen Kontext geschaffen wurden. Gerade dadurch bleiben sie in einer spannungsreichen Beziehung zu den Glaubensinhalten und dienen nicht als deren Illustration. Seit 2019 sind sowohl die Kirche als auch der künstlerische Bestand als Denkmal der Stadt Krefeld eingetragen.

Im Laufe der nun über 45jährigen Geschichte hat sich Pax Christi von einer Stadtteilgemeinde zu einem Dialog-Ort zwischen Kunst und Kirche entwickelt. Hier finden Bildende Künste einen Raum, die sich häufig mit Themen wie Verwundbarkeit, Schutz und Solidarität, aber auch mit gesellschaftspolitischen Fragen befassen. Oft gingen die Werke nach intensiven Diskussionen zwischen Künstler:innen und Gemeinde in den Bestand von Pax Christi über. Zugleich ist die Kirche ein Ort für Konzerte mit einem Schwerpunkt auf Alter wie Neuer Musik. In jüngerer Zeit sind verstärkt Performances und experimentelle Aufführungsformate hinzugekommen.

St. Karl Borromäus

Als jüngste Kirche des Bistums wurde 1998 ein neues Gemeindezentrum unter dem Leitwort „Eine Stadt im Licht entsteht“ eingeweiht, das zu Begegnung und Gemeinschaft einlädt.